Bekanntgabe der LEADER- und ILE-Regionen für die Förderperiode 2014-2020

Samtgmeinde Bruchhausen-Vilsen und somit auch die Gemeinde Asendorf sind dabei!

Landwirtschaftsminister Christian Meyer und
Europa-Staatssekretärin Birgit Honé verkünden die zukünftigen
Förderregionen in Niedersachsen

Niedersachsen stärkt den Ländlichen Raum mit noch mehr LEADER-Regionen.
Das Land hat allein das Fördervolumen für LEADER von 66,5 Millionen Euro
aus der letzten Förderperiode auf über 100 Millionen Euro aufgestockt.
„Statt 32 LEADER-Regionen wie im letzten Förderzeitraum konnten diesmal
41 Regionen mit zum Teil deutlich erhöhten Förderkontingenten ausgewählt
werden. Ich danke dem großen Engagement der Kommunen und regionalen
Akteure für diese Regionalentwicklung von unten", sagte
Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Neben den 41 LEADER-Regionen erhalten 20 Regionen die Förderung für
ein Regionalmanagement als ILE-Region. Alle Bewerber hatten sich einem
Auswahlverfahren gestellt, zur Auswahljury zählten auch externe
Experten. Damit steht nun fest, wo zukünftig regionale Kooperationen
zwischen Akteuren im Ländlichen Raum unterstützt werden. Die Förderung
erfolgt insbesondere aus Mitteln der Europäischen Union mit dem
Förderprogramm PFEIL für die Förderperiode 2014-2020.

Alle teilnehmenden Regionen konkurrierten mit ihren im Januar 2015
eingereichten Entwicklungskonzepten um die im PFEIL-Programm zur
Verfügung stehenden Mittel für LEADER und ILE-Regionalmanagement im
Umfang von rund 112 Millionen Euro für die gesamte Förderperiode. „Mit
61 Regionen kann damit der ländliche Raum in Niedersachsen fast
flächendeckend besonders unterstützt werden", so Meyer.

Minister Meyer: „Die neue, erheblich aufgestockte Förderung von
nachhaltigem Engagement für einen lebendigen und attraktiven Ländlichen
Raum ist das Markenzeichen der Politik der Landesregierung. Wir
vertrauen den lokalen Auswahlprozessen mit allen gesellschaftlichen
Gruppen in den Regionen für nachhaltige Projekte im Sinne von
demographischem Wandel, Klima- und Naturschutz sowie
Regionalentwicklung. Die nochmals aufgestockte LEADER-Förderung ist eine
Liebeserklärung der Landesregierung an den Ländlichen Raum."

Niedersachsen bietet damit parallel zwei Förderinstrumente an, die
eine Zusammenarbeit vor Ort und damit eine Entwicklung „Bottom-up"
unterstützen. Die Akteure aus den Regionen hatten seit Juni des letzten
Jahres Regionale Entwicklungskonzepte erarbeitet und eingereicht. In
diesen Konzepten sind Aussagen zu Stärken und Schwächen in der Region,
zur Strategie für die weitere Entwicklung, zu konkreten Handlungsfeldern
und zur Einbindung der lokalen Bevölkerung in den Entwicklungsprozess
zu finden. Sie passen damit zielgenau für den jeweiligen
Kooperationsraum.

„Es sind aber keine Konzepte ´für die Schublade´, sondern durch
konkrete Projekte werden in den nächsten Jahren bis 2020 vor Ort die
Entwicklungsschritte der Region für jeden sichtbar und die Konzepte mit
Leben gefüllt", so Minister Meyer. In der Zukunft könnten also
beispielsweise die Projekte zur Entwicklung der Dorfinnenbereiche, der
Bau eines neuen Dorfladens durch Umnutzung einer Scheune,
Restaurierungen und Umnutzung von historischen Gebäuden,
Naturschutzprojekte wie Renaturierung von Gewässern, der Bau eines
Rastplatzes für Wasser-Wanderer oder Hilfen für Unternehmensgründungen
und Qualifizierungsangebote für bestimmte Berufe in den Regionen
gefördert werden. Die LEADER-Regionen erhalten hierfür ein eigenes
Kontingent von je 2,4 Millionen Euro. Für einzelne sehr große Regionen
beträgt das Kontingent sogar 2,8 Millionen Euro.

Zusätzlich können alle ausgewählten LEADER- und ILE-Regionen durch
ein Regionalmanagement unterstützt werden, das das Zusammenspiel der
verschiedenen Akteure, die Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte
professionell begleitet.

Für Listen und Karten zu LEADER/ILE Regionen klicken Sie hier: