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Informationen Geschichte
Asendorfer Geschichte
Asendorf umfasst eine Fläche von 58,15 qkm, bei einer Einwohnerzahl von 3.055.
Die Gemeinde Asendorf ist seit 1974 Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen.
Die Samtgemeinde Asendorf wurde im Jahr 1973 aufgelöst und mit den Gemeinden Brebber, Essen, Graue,
Haendorf, Hohenmoor, Kuhlenkamp und Uepsen zur Landgemeinde Asendorf zusammengeschlossen.
Die urkundliche Erwähnung Asendorfs erfolgte im Jahr 1091 mit Lambertus, Presbyter von Asendorf und
zeugt damit von dem hohen Alter von Kirche und Dorf. Um 1250 ist bereits von einer Pfarrkirche die
Rede "parochia in Asenthorpe". Die Kirche war dem Kloster St. Pauli vor Bremen inkorporiert.
Dieses Kloster weigerte sich, die Schulden, die durch die Besatzung der Grafschaft Hoya durch die
Herzöge von Braunschweig-Lüneburg entstanden waren, mit abzutragen. Daraufhin beschlagnahmte Graf
Jobst II von Hoya die Güter des Klosters St. Pauli in Asendorf.
Der Turm der St. Marcellus-Kirche wird 1524 erbaut. Gleichzeitig wurde das Kirchenschiff erweitert. Im
Jahre 1778 wurde die Kirche erneuert, 1909 werden die Platzprobleme mit dem Bau der beiden Querschiffe
und die Apsis endgültig behoben. Eine Gesamtinstandsetzung mit Ausmalung des Inneren der Kirche fand
in der Zeit von 1950 bis 1964 statt.
Der Beitrag zur Unterhaltung der Weserbrücke in Bremen betrug im Jahre 1250 sechs Schillinge und
jedes dritte Jahr sechs Balken für den Brückenbelag.
Schwere Schäden richtete ein Wolkenbruch am 29.06.1885 in der Landwirtschaft und an der im Bau
befindlichen Chaussee von Asendorf nach Hohenmoor an.
Der Silberschatz aus dem Niemannsbruch bei Asendorf, den 1955 ein pflügender Bauer fand, war mit 6300
alten Silbermünzen aus dem 13. und 14. Jahrhundert der größte Schatzfund, der in den letzten
hundert Jahren im nordwestdeutschen Raum gemacht wurde. Er kann heute im Kreismuseum Syke besichtigt
werden.
Zu den Nachrichten, die in den Pfarrlagerbüchern enthalten sind, gehören auch Mitteilungen aus der
Zeit des dreißigjährigen Krieges.
Von großer Bedeutung für Asendorf war die 1898 erbaute Kleinbahn "Hoya - Syke - Asendorf
GmbH", und die 1900 um die Bruchhausen-Vilsen - Asendorf - Bruchhausen-Vilsen erweiterte
Anschlussstrecke. Der Bahnhof Asendorf ist heute Endpunkt der "Ersten Museums-Eisenbahn
Deutschlands". Freunde von Oldtimern finden im Ort das Automobilmuseum mit wechselnden
Ausstellungen und einmal jährlich stattfindendem Oldtimermarkt mit Autokorso.
Die Bundesstraße 6, die bereits 1771 von Syke bis Wietzen trassiert, aber noch nicht gepflastert war,
ist erst in den Jahren 1810 bis 1826 fertiggestellt worden. Sie wird auch im Wappen der Gemeinde
Asendorf verwendet.
Asendorf hat sich zu einem interessanten Wohn- und Gewerbestandort entwickelt. Eine gesunde
Infrastruktur und interessante Freizeiteinrichtungen prägen den Ort.
Durch engagierte Vereine finden mehrmals im Jahr größere Veranstaltungen statt, die auch den
auswärtigen Besucher den Weg nach Asendorf finden lassen.
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