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	<description>An einem gewöhnlichen Tag können ungewöhnliche Dinge geschehen ... erzählt es hier!</description>
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		<title>Unwetter im Jahre 1885 &#8211; ein Bericht von Fredi Rajes in www.Asendorf.info Ausgabe 21</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Berechnungen der Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) wird sich das Klima in den kommenden hundert Jahren so schnell ändern wie noch nie. Für Europa wird eine Zunahme von trockeneren und wärmeren Sommern erwartet, aber auch mehr extreme Hochwasserereignisse durch Starkniederschläge.
Bei diesen Zeilen, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurden, kam mir wieder ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Berechnungen der Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) wird sich das Klima in den kommenden hundert Jahren so schnell ändern wie noch nie. Für Europa wird eine Zunahme von trockeneren und wärmeren Sommern erwartet, aber auch mehr extreme Hochwasserereignisse durch Starkniederschläge.<br />
Bei diesen Zeilen, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurden, kam mir wieder ein Bericht des Lehrers Burhop in den Sinn, den dieser in der Asendorfer Schulchronik im Jahre 1885 aufgeschrieben hat. Die Übersetzung wurde vom Ehepaar Karin und Artur Kracke aus Asendorf und Herrn Dohemann aus Brüne original getreu vorgenommen. Es wurde die Ausdrucksweise der damaligen Zeit übernommen:<br />
Wolkenbruch am 29. Juni 1885<br />
Am Montag den 29. Juni ist der ganze westliche Teil unseres Kreises Hoya von einem heftigen und lang andauernden Regengusse betroffen worden, welcher stellenweise den Charakter eines Wolkenbruches annahm. Hier regnete es unaufhörlich in Strömen von 6 Uhr nachmittags bis abends 11 Uhr. Dabei blitzte es fortwährend, und während der ganzen Zeit herrschte Windstille. Gegen 7 Uhr wurde es so dunkel im Zimmer, dass weder zu lesen noch zu schreiben war. Die Gräben der Straßen und die kleinen Wasserzüge vermochten das andrängende Regenwasser nicht aufzunehmen und eine Überflutung der Wiesen, Felder und Gärten war unausbleiblich. Von Kampsheide kam so viel Wasser, dass die Chaussee bei Lüllmann’s  Hause (hinter dem Küstergarten) überflutet und das Steinpflaster dadurch so erweicht worden war, dass der Wasserstrom ein großes Loch hinein gerissen hatte. Uhlhorn’s Haus an  der Niederung hinter Gaumann’s Hause ( Mietswohnung des Häuslings Dietrich Stöver) war fast bis an die Fenster von Wasser durchdrungen. Mehrere Nachbarn hatten Wasser in den Viehställen; auch in unserm Hause war das Fundament am Kuhstalle so durch das niederströmende Wasser erweicht worden, dass dasselbe hindurch gedrungen und der Kuhstall halb voll Wasser war. Mehlhop’s Wiese hinter unserm Garten glich einem Flusse, und mehrere Tage später stand noch Wasser dort. Der Teich lief über und das Wasser hatte fast auch unsere Wiese bedeckt. Das Korn hatte sich durch den heftigen und andauernden Regen fast völlig gelagert, so dass es stellenweise einen traurigen Anblick darbot. Doch hat es sich an den meisten Stellen wieder erhoben, so dass ein nachteiliger Einfluss auf die Ernte nicht zu erwarten ist, weil die Körner schon ihre Dicke erreicht haben. Schlimmer als hier in Asendorf hat das Wasser Schaden in den Wiesen z.. B. Hohenmoor und Hardenborstel angerichtet. Das zum Teil schon gemähte Gras ist von dort in großen Massen nach Siedenburg getrieben. Auf der im Bau begriffenen Chaussee von Asendorf nach Hohenmoor, wo die Straße 2 Meter hoch aufgebracht ist, ist der Unterbau in einer Länge von ca. 100 Metern aufgerissen und Steine und Sand in die daran liegenden Wiesen geschwemmt. Bei Vilsen, Bruchhausen, Heiligenberg, Homfeld u.s.w. haben die Wassermassen noch ärgere Verwüstungen angerichtet. In Dille ist das Wasser durch Bomhoff’s Garten und Haus gedrungen, wobei Schweine und Hühner umgekommen sind. Bei der Überflutung der Chaussee daselbst hat das Wasser ein fast stubentiefes Loch durch das Steinpflaster gerissen. Die gewaltigen Wassermassen haben sich von der Homfelder Heide nach dem Heiligenberger Grund gewälzt und dort ungeahnte Verwüstungen  angerichtet. Im Heiligenberger Grunde liegen 2 Mühlen, die Laue’sche Mühle und etwa 10 Minuten davon die Bruchmühle. Vor der Laue’ schen Mühle liegt ein Teich, welcher von 2 kleinen Wasserläufen, die auf den Höfen des Heiligenbergs entspringen, gespeist wird. Dieses Teichwasser gelangt durch eine Schleuse, neben welcher ein Steg über den Mühlenbach  führt, auf das Rad und fließt in den Mühlenbach ab. Bei den starken Regenzuflüssen hatte sich abends so viel treibendes Heu vor der Schleuse und vor dem Steg gehäuft und festgesetzt, dass das Wasser sich einen anderen Weg suchen musste. Der Damm, welcher den Teich eindeicht, brach um 12 ½ Uhr nachts, der Mühlenbach verließ das alte Bett und strömte am Wohnhause, es unterspülend, vorbei der Niederung zu, um 4 Uhr morgens stürzte das Wohnhaus ein. Die Mühle  selbst blieb stehen. Nur mit knapper Not vermochten der Müller und seine Familie das Leben zu retten.  Treulich hatte ihnen der Förster Meyer aus Heiligenberg in der Not beigestanden, bis an die Brust im Wasser half er ihnen das Notwendigste in Sicherheit schaffen und ließ ihre  Habe nach seinem Hause bringen. Der Anblick, den das eingestürzte Wohnhaus und seine Umgebung bot, war überaus traurig. Der Teich war abgelaufen, der alte Bach total versandet, Balken, Spinnräder, Haspeln, Stühle, allerlei Hausrat, viel entwurzelte Obstbäume, halb  im Sand vergraben, lagen umher – es ist eine gräuliche Verwüstung. Die ganze Physiognomie der Umgebung hat sich gegen früher verändert. –    An der Bruchmühle, dem Müller Hüneke gehörig, sah es nicht minder traurig aus, auch dort war der Damm gebrochen, das Wasser hatte eine Scheune unterspült und dieselbe hing an einer Seite lose in der Luft. Die Mühle  selbst war total verschlammt und beschädigt und die Wiederherstellung wird sehr erhebliche Kosten fordern. Eine Dreschmaschine lag im Wasser, der Grund der Wohnhäuser war ebenfalls teilweise unterspült, das Vieh im Stalle war von  den Nachbarn gerettet worden. Der Besitzer der  Mühle, welcher Mehl weggefahren, war durch das Unwetter aufgehalten worden, so dass er erst gegen 12 Uhr nachts hat zu Hause kommen können. Man denke sich die Gefühle des Mannes, als er sein ganzes Besitztum von tosenden  Wasserfluten umgeben sieht, seine Frau, sein Kind, seinen alten Vater mit zwei jungen Burschen noch im umflutenden Hause wissend! Durch ein höher gelegenes Fenster gelangte er endlich ins Haus und fand seine Familie in den oberen Räumen des Hauses in Angst und Schrecken vor. Glücklicher Weise hat das Haus den Wassermassen widerstanden. Eine schreckliche angstvolle Nacht haben  auch die Bewohner der hochgelegenen sogenannten Quickhöfe am Heiligenberge durchlebt. Dort haben in unmittelbarer Nähe dreier Häuser gewaltige Erdstürze stattgefunden, große Bäume, an einer Stelle sogar einen ganzen Brunnen, mit in die Tiefe gerissen und das Backhaus des einen Hauses am Fundament bloß gelegt, so dass dasselbe über dem Abgrund hin. Die Wiesen im Grunde sind total versandet. Die Häuser waren in großer Gefahr, denn ein starker Regen kann neue Erdstürze verursachen und die  Häuser niederreißen. Wenngleich Nachbarn und Freunde den Betroffenen bereitwillig mit zur Hand gehen und ihnen gewiss bei den Aufräumungsarbeiten und Wiederherstellung der Dämme auch noch weiter  helfen werden, so bleibt den Bedauernswerten doch noch immer Schaden genug, welchen wieder gut zu machen Jahre lange fleißige Arbeit und Sparsamkeit erforderlich sein werden. Auch an anderen Orten hat, wie glaubwürdige Augenzeugen versichern, das Unwetter großen Schaden angerichtet.<br />
In der Feldmark Engeln soll der Roggen bis an den Halm im Wasser gestanden haben. Eine große Strecke der Bremer Chaussee bei Ochtmannien ist vom Wasser zerrissen.    Auch in der Wöbser Feldmark hat sich der Schaden sehr bemerkbar bemacht. Zu beiden Seiten der Chaussee kurz hinter Gehlenbergen soll das Heu auf den Wiesen umher geschwommen haben. Die Brücke auf dem Steinweg zwischen Gehlenbergen und Bruchhausen ist eingestürzt gewesen. Links am Wege bei der Brücke liegt das Müller’sche Wohnwesen, noch zu Wöbse gehörig, dicht daneben, aber schon Gemeinde Bruchhausen, das Eblling’sche Haus. Diese Leute erzählten, dass sie trotz des andauernden Regengusses an keine Gefahr gedacht hatten, plötzlich 1 Uhr nachts hörte die Frau des letztgenannten Besitzers ein eigentümliches Rauschen, als sie das Bett verließ, trat sie ins Wasser, welches etwa 20 Zentimeter hoch die Stube füllte. Auf der Diele stand es viel höher, Hausrat aller Art schwamm umher, die Leute  brachten einen Teil ihres Viehes nach dem Kahle’schen Hause in Bruchhausen und sicherten anderes durch Umstallen. Der Garten ist den Leuten versandet, eine Menge Mehl, Gerste und Roggen verdorben. Von der Brücke ab nach Bruchhausen glichen die Wiesen zur linken Seite der Straße einem See, aus welchem gleich kleinen Inselchen die Heuhaufen hervorragen, auch das alte Amtsgebäude lag rings vom Wasser umschlossen.    Am Anfang des Fleckens Moor hat das Wasser den Steinweg teilweise aufgerissen. und überflutet. Zwischen dem Kreinhop’schen und Schleef’schen Hause hat man dem Wasser durch einen Durchstich des Steinweges Abfluss zu verschaffen gesucht. Da wälzt sich tief und reißend ein 2 ½ Meter breiter Strom quer über die Straße. Zwei Planken ver- mittelten den Übergang. In vielen Häusern von Moor und Bruchhausen hat das Wasser 2 Fuß und noch höher gestanden. Die Leute sind die ganze Nacht auf den Beinen gewesen, um ihren Hausrat zu sichern und ihr Vieh hoch zu stellen. Die Lehmdielen der Häuser sind aufgeweicht, der Fuß trat in einen zähen Brei, die Gärten waren zum Teil versandet. In der Nacht ist das Wasser auf den Straßen so hoch gewesen, dass man an einzelnen Stellen bis zum Lusthause hinter Vilsen bequem hätte per Boot fahren können. –    Schlimmer noch als in Bruchhausen und Moor hat es in dem niedrig gelegenen Teil von Vilsen ausgesehen. Mehrere Gärten sind völlig von Sand bedeckt worden. Von den sog. Bollengärten vor Vilsen sind 3 – 4 Fuß guter Boden weggeschwemmt und die Fläche mit Sand bedeckt. Von einem Zimmerplatze sind Balken von 40 Fuß Länge fortgetrieben und in einigen Häusern soll das Wasser 2 ½ bis 3 Fuß hoch gestanden haben. Kleiderschränke, Tubben, Stühle, Spinnräder – all das ist in den Wohnräumen umhergetrieben. In einer abschüssigen Straße hat der Druck des Wassers eine Gartenmauer des Rentmeisters Sievers in Wanken gebracht und einen Teil derselben gestürzt. Seit undenklichen Zeiten ist ein solcher Regen in hiesiger Gegend nicht vorgekommen.</p>
<p>Aus der Schulchronik Asendorf<br />
Überarbeitet vom Ehepaar Karin und Artur Kracke aus Asendorf und Herrn Dohemann aus Brüne.</p>
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		<title>Gasthaus Wachendorf, Hohenmoor &#8211; ein Artikel im Heft 19 Asendorf.info von Fredi Rajes, Asendorf</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gasthaus Wachendorf in Hohenmoor
Hohenmoor, bis 1973 noch autarker Ort in der Samtgemeinde Asendorf mit eigener Grundschule, einem Kaufmannsladen und einer Gastwirtschaft. Danach Teil der Landgemeinde Asendorf und zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur ohne eigene Schule und eigenen Kaufmannsladen – sondern bereits seit 1992 auch ohne Gastwirtschaft im Ort. Es ist hier die Rede vom Gasthaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gasthaus Wachendorf in Hohenmoor<br />
Hohenmoor, bis 1973 noch autarker Ort in der Samtgemeinde Asendorf mit eigener Grundschule, einem Kaufmannsladen und einer Gastwirtschaft. Danach Teil der Landgemeinde Asendorf und zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur ohne eigene Schule und eigenen Kaufmannsladen – sondern bereits seit 1992 auch ohne Gastwirtschaft im Ort. Es ist hier die Rede vom Gasthaus Wachendorf in Hohenmoor, welches  sich seit 1926 im Besitz der Eheleute Karl und Dora Wachendorf befand und von diesen auch geführt wurde.  Im Jahre 1963 übergaben  die Senioren das Zepter an Karl Wachendorf jun. und seine Ehefrau Gerda.  Die beiden neuen Inhaber brachten &#8211; auch bedingt durch die Kellnerlehre in Bremen die Karl Wachendorf  absolvierte &#8211; beste Voraussetzungen für die Führung des Gasthauses mit. </p>
<p>Im Rahmen einer ständigen Erweiterung des Betriebes wurde im Jahre 1956 der Saal gebaut. Als Besonderheit war am Ende des Saales eine Bühne und darunter eine Bar eingefügt. 1958 heirateten die Eheleute Gerda und Karl Wachendorf. Dadurch konnten ab 1959 Familienfeste bei Wachendorfs gefeiert werden. Als erste Feier stand die grüne Hochzeit vom Schmied Heinrich Henke auf dem Terminplan bei Wachendorfs.  Bis zu 130 Personen konnten auf dem Saal incl. Bühne Platz finden. Dann war allerdings auch die Unterstützung von weiteren Personen aus dem Ort erforderlich um den Service für diese große Anzahl Gäste leisten zu können. Durch die freundliche Art der Wirtsleute war die Personalfrage bei großen Veranstaltungen nie ein Problem.  Aber nicht nur die Familienfeiern waren fester Bestandteil der Aktivitäten. Der Dorfschullehrer Krüger und später auch der Lehrer Wedderkopp waren tägliche Essensgäste im Wirtshaus. Gerda Wachendorf war für ihre guten und schmackhaften Gerichte  bekannt, zu denen auch stets ein Nachtisch gehörte.<br />
In der Ausgabe 18/2009 dieses Infoblattes habe ich über das Erzvorkommen berichtet. Die Arbeiter aus diesen Bohrtrupps waren ebenfalls Gäste im Hause Wachendorf. </p>
<p>Auch die heimische Bevölkerung nahm diese Gastwirtschaft gut an. In den 60-ziger Jahren wurden zusätzlich Viehabnahmen mit den Handelsleuten aus Nienburg, Wietzen, Schwaförden, Kuhlenkamp und Barsinghausen durchgeführt. Hier war alle 7 bzw. 14 Tage ein Treffpunkt der Viehhändler. Gut, dass neben der großen Viehwaage auch eine Gaststätte vorhanden war!<br />
Im Jahre 1963 mussten auf Grund behördlicher Auflagen zusätzliche Toiletten gebaut und der Holzfußboden in der Gaststube durch einen feuerfesten Kunststoffboden ersetzt werden.<br />
Lindenbäume, die bereits auf Bildern aus 1926 zu sehen sind, säumten ebenfalls bis Anfang der 60-ziger Jahre die Straßenfront des Gasthauses Wachendorf. </p>
<p>Bis 1969 wurden die Schützenfeste auf einem Zelt, welches auf dem Hof aufgebaut war, gefeiert. Später wurden auch diese Feste aus Kostengründen auf den Saal verlagert.<br />
Der Schützenkönig sowie das Pokalschießen konnten ab 1956 auch auf einem eigenen Kleinkaliber-Schießstand ausgeschossen werden. Später war aus Sicherheitsgründen nur noch ein Königsschießen mit Luftgewehr möglich. In den 70-ziger Jahren wurde der Schießstand aufgegeben. Die Nutzung und die erforderlichen Instandsetzungen standen in keinem angemessenen Verhältnis mehr.<br />
Auch eine Theatergruppe aus Hohenmoor hatte für mehrere  Jahre ihr Domizil in dieser Gastwirtschaft. Die Aufführungen fanden auf der Bühne bei Wachendorfs statt und stellten eine Bereicherung des Dorflebens dar.<br />
Zum Ende der 60-ziger Jahre verloren die einzelnen Gastwirtschaften an Bedeutung, weil sie nicht mehr der alleinige Treffpunkt der heimischen Bevölkerung waren. Strengere Alkoholkontrollen der Polizei ließen das Risiko „mit Fahne erwischt zu werden“ ansteigen.  Die Eheleute Gerda und Karl Wachendorf  mussten auch auf diese veränderten Bedingungen reagieren. Die Gaststätte wurde aus diesem Grunde ab 1965 nur noch im Nebenerwerb geführt. Karl Wachendorf nahm eine Tätigkeit beim Katasteramt auf. Es war der Beginn einer allgemeinen Veränderung im Dorfleben. In den folgenden Jahren mussten sich viele ehemals Selbständige eine andere bzw. zusätzliche Tätigkeit suchen. Sie fanden diese Arbeitsstätten teils in der Nähe &#8211; teils als Hafenarbeiter in Bremen. </p>
<p>Unzählige Gläser Wülfeler Bier waren in den ganzen Jahren von Gerda und Karl Wachendorf  ausgeschenkt worden, bevor 1991 die Konzession zurückgegeben wurde.  Im Jahre 1992 verkaufte Gerda Wachendorf das Anwesen. Hiernach kam in diesem Haus kein neuer Gaststättenbetrieb in Gang. Pläne bestanden zwar, eine Verwirklichung der Pläne wurde allerdings nicht vollzogen.  </p>
<p> <a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/12/servicemitarbeiter1.tif"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/12/servicemitarbeiter1.tif" alt="" title="servicemitarbeiter1" class="alignnone size-medium wp-image-97" /></a></p>
<p>auf diesem Bild von links nach rechts:<br />
Magda Koppe, Dora Wachendorf, Maria Schumacher, Gerda Wachendorf, Christa Korte sowie die Köchin des Hauses in der Gaststube</p>
<p>Nachtrag für das Internet zum Schmunzeln:</p>
<p>Gründe für Familienfeste außerhalb der eigenen vier Wände:</p>
<p>Ich hasse die Familienfeste &#8211; jeder glaubt &#8211; er sei der beste !<br />
Verwandtschaft frißt &#8211; Verwandtschaft säuft &#8211; bis alles aus den Ohren läuft !<br />
Die Wohnung schon ein Trümmerfeld &#8211; da wird schon wieder Schnaps bestellt,<br />
Ich darf&#8217;s bezahlen und servieren &#8211; hinweg mit allen Tischmanieren,<br />
die Katze geht auf Tauchstation &#8211; denn sie ist klug und kennt das schon !<br />
Nach einer Woche großem Prassen &#8211; tun sie mich endlich dann verlassen,<br />
die Wohnung hin und ruiniert &#8211; man hat gekotzt und uriniert,<br />
auf Teppich, Fliesen und auch Läufer &#8211; was sind das nur für schlimme Säufer !<br />
Verwandtschaft ist schon eine Plage &#8211; ich zähle schon die vielen Tage,<br />
wenn´s wieder heißt &#8220;Familienfest&#8221; &#8211; dann kriegt ein andrer mal die Pest.<br />
Der Vetter August, der ist dran &#8211; kein Mitleid hab ich mit dem Mann.<br />
Wie der sich hier hat aufgeführt &#8211; und meine Wohnung ruiniert,<br />
ich zahls ihm heim &#8211; dem Wüterich &#8211; denn eingeladen hat er mich.<br />
Dann teil ich aus an seine Gäste &#8211; so liebe ich Familienfeste !</p>
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		<title>Das ehemalige Gasthaus Dunker in Brebber</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 09:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[

Dunkers Gasthof in Brebber – bis ins Jahr 1961 wurde im Haus mit der Nr. 23 in Schierenhop ein Gasthof betrieben. Aber fangen wir mit der Gründung der Gaststätte an:  Es war um das Jahr 1857 als vom damaligen Besitzer Hinrich Dunker der Antrag auf Zulassung einer Schankwirtschaft gestellt wurde. Zu der Zeit existierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/05/dunkers-gasthaus_web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/05/dunkers-gasthaus_web.jpg" alt="" title="dunkers-gasthaus_web" class="aligncenter size-medium wp-image-73" /></a></p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/05/dsc00044web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/05/dsc00044web-300x225.jpg" alt="" title="dsc00044web" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-76" /></a></p>
<p>Dunkers Gasthof in Brebber – bis ins Jahr 1961 wurde im Haus mit der Nr. 23 in Schierenhop ein Gasthof betrieben. Aber fangen wir mit der Gründung der Gaststätte an:  Es war um das Jahr 1857 als vom damaligen Besitzer Hinrich Dunker der Antrag auf Zulassung einer Schankwirtschaft gestellt wurde. Zu der Zeit existierten in Brebber bereits die Gastwirtschaft Lüder (heute Uhlhorns Gasthof in Brebber) und eine Ausschankstelle im Hause Hägedorn in Brebber. Hier lag sicherlich  auch der Grund, warum die Konzession erst im zweiten Anlauf erteilt wurde. Bis zum Jahre 1936 wurde der Gasthof von den einzelnen Dunker-Generationen als reine Dorfkneipe betrieben.<br />
Bis kurz nach dem 1. Weltkrieg war zusätzlich zum Wirtshaus auch ein „Hökerladen“ im Haus.  In diesem dörflichen Hökerladen gab es  alles vom Stacheldraht, über Krampen, Nägel,  Kochtopf, Holzschuhe, Nahrungsmittel bis zum Zwirn. Alles konnte hier gekauft werden bzw. wurde besorgt und teilweise über Inzahlungnahme von Eiern und Butter bezahlt. Auch diente der Hökerladen ebenso wie das Wirtshaus der dörflichen Kommunikation.</p>
<p>Für ein paar Jahre hat ein Gastwirt Namens Heinrich Brandt diese Wirtschaft als Pächter betrieben. Erst mit der Heirat von Friedrich Dunker und seiner Ehefrau Frieda im Jahre 1940 wurde die Gastwirtschaft wieder von der Familie Dunker betrieben.  Obwohl Friedrich Dunker 1943 bereits im Krieg gefallen ist, hat seine Ehefrau die Gaststätte noch bis zu ihrer Krankheit im Jahre 1961 weiter betrieben. Der heute noch vorhandene kleine Anbau zur Straße hin beherbergte die Gastwirtschaft. </p>
<p>Aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg stammen die folgenden Informationen: Unter der Leitung des Lehrers Heinrich Künne, der als Zweitlehrer in Brebber unterrichtete, fanden sich nach Ende des 2. Weltkrieges sangesfreudige Männer zum Gesangverein zusammen. Das Lehrerehepaar Finke machte es zu seinen besonderen Aufgaben, die Dorfjugend stärker in die Gemeinschaft einzubinden. Bei beiden Bemühungen spielt die Gastwirtschaft Dunker eine wesentliche Rolle. Vom Lehrerehepaar Finke ist der Gedanke überliefert: „.. eine gute Gemeinschaft kann nur Bestand haben, wenn Alt und Jung sich gegenseitig ergänzen“. In diesem Sinne wurde unter Finkes Obhut bereits im Jahre 1950/1951 von einer Laienspielgruppe ein Einakter einstudiert und im Winter 1950/51  auf der Diele von Dunkers Gasthaus aufgeführt.<br />
<a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/theaterspiel-in-brebber_web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/theaterspiel-in-brebber_web-300x208.jpg" alt="" title="theaterspiel-in-brebber_web" width="300" height="208" class="alignnone size-medium wp-image-83" /></a><br />
Eine Bühne war gebastelt worden, der Kuhstall mit Laken verhängt und Bänke für die Zuschauer aufgestellt. Fertig war der Vorführsaal. Im Folgejahr kam dort sogar noch ein Dreiakter zur Aufführung. Bedingt durch den Fortzug der Finkes stellte die Spielschar Brebber das Laienspiel nach rund 10 Jahren ein.<br />
<a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dorfmusik-in-brebber_web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dorfmusik-in-brebber_web.jpg" alt="" title="dorfmusik-in-brebber_web" class="alignnone size-medium wp-image-79" /></a><br />
Nicht unerwähnt bleiben sollte die Dorfkapelle Brebber, die bei Veranstaltungen im Dorfe für musikalische Untermalung sorgte. Nach der Musik dieser Kapelle wurde oftmals getanzt  Anneliese Michaelis, Lutz Meyer,  Dorothee Meyer und Heinrich Linge  sind auf dem Bild zu sehen.</p>
<p>Auch der Schützenverein Brebber hatte lange Jahre Verbindung zur Gaststätte Dunker. Nachdem auf Antrag des Schützenvereins Brebber von der britischen Militärregierung die Wiederzulassung des Vereins in Aussicht gestellt wurde, konnte der entsprechende Antrag an den Landkreis Grafschaft Hoya gerichtet werden. Im Mai 1950 wurde der Verein wieder offiziell gegründet. Im Antrag zur Wiedergründung heißt es: „Der Schützenverein will die Dorfgemeinschaft pflegen, Volksfeste (Schützenfeste) feiern und Kinderbelustigungen durchführen. Der Schießsport soll mit erlaubten Waffen durchgeführt werden, Politik jeder Art ist ausgeschlossen“.  Bereits im Jahre 1950 wurde wieder ein Schützenkönig auf dem Schießstand ausgeschossen.<br />
<a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/bild-schiec2bbstand_web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/bild-schiec2bbstand_web-300x215.jpg" alt="" title="bild-schiec2bbstand_web" width="300" height="215" class="alignnone size-medium wp-image-80" /></a><br />
Der Schießstand, der zur damaligen Zeit aus einer Schießscharte, dem Kugelfang und der Deckungsmauer für die Schussanzeiger bestand, war aus heutiger Sicht recht primitiv hergestellt, &#8211; gab den Schussanzeigern aber auch die Möglichkeit das Schießergebnis in ihrem Sinne zu beeinflussen. Aus Sicherheitsgründen waren die hinter dem Kugelfang liegenden Wege und das Waldgrundstück zum Ehrenbruch  gesperrt. </p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dsc00047web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dsc00047web-300x225.jpg" alt="" title="dsc00047web" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-81" /></a><br />
Erst im Jahre 1957 wurde der neue Schießstand bei Dunkers rechtzeitig zum Schützenfest  fertiggestellt. Zum größten Teil in Eigenleistung der Vereinsmitglieder  war ein Neubau mit vier Schießbahnen soweit hergerichtet, dass der König ausgeschossen werden konnte. Das Schützenfest wurde dann auf einem Zelt gefeiert, welches auf Dunkers Hof aufgestellt war. Dieser Schießstand hat heute eine andere Nutzung erfahren. </p>
<p>Aber auch bereits vor der Neugründung des Vereines &#8211; nach den Sorgen und Nöten der Kriegs- und Nachkriegszeit &#8211; regte sich der Wunsch nach all den Entbehrungen und schrecklichen Erlebnissen nun auch mal miteinander fröhlich zu sein. Da jegliche Vereinstätigkeit noch untersagt war, veranstaltete die Dorfgemeinschaft Brebber ab 1947 unter der Beteiligung aller Einwohner – Einheimische, Flüchtlinge, Bauern, Pächter, alt und jung  kurz gesagt alle &#8211;  einen Sommernachtsball bei Dunkers.  Bier und Schluck gab es kaum – lediglich Dünnbier. Was blieb also anderes übrig, als selbst für „geistige Getränke“ zu sorgen. Bierbrauen ging nicht, weil kein Hopfen zur Verfügung stand und man auch die Technik nicht beherrschte – aber Schluck brennen, die Rezeptur war bekannt. So ergab es sich dann, dass auf solch einer Feierlichkeit die unterschiedlichsten Getränke verkonsumiert wurden.<br />
Es war zwar von der Militärregierung verboten – aber in vielen Ställen, Scheunen und Kellern waren nach und nach die „Kleinstschnapsfabriken“ entstanden. Zum Feste ging es dann mit ausgebeulten Hosen- und Jackentaschen, weil sich darin die Flaschen mit dem selbstgebrannten Rüben- und Zwetschgenschnaps befanden. Ganz erfinderische Mitbürger  hatten auch schon einen Eierlikör dabei.  Die Feste gingen in der Regel bis zur Polizeistunde – aber eine Überschreitung hatte keine Auswirkungen, wenn der Bürgermeister auf der Feier anwesend war, weil er mit seinem Stempel gleich die Verlängerung „absegnen“ konnte. Wer was auf sich hielt, ließ sich „vom Saal blasen“. </p>
<p>Im Jahre 1985 ist das Haus Schierenhop Nr. 23 durch Kauf auf Wolfgang und Elgin Mattstedt übergegangen. Der Vorbau der ehemaligen Gastwirtschaft  ist heute noch vorhanden. Im Rahmen der Sanierung des Wohnhauses wurde auch die Inschrift des Giebelbalkens freigelegt und wieder hervorgehoben, die da lautet:<br />
„Mit Gott will ich mein Werk beginnen! Ist Gott mit mir, gelingt es auch. Mein Dichten, Trachten, Thun und Sinnen, sei ihm geweiht. Ein jeder Hauch, ein jedes Wort in meinem Munde verkläre den hier in der Zeit, mit dem im heiligen Liebesbunde ich leben will in Ewigkeit! Gott allein die Ehre! Errichtet 9. Junius 1869“<br />
Eine Inschrift, die evtl. vor dem Hintergrund der im Jahre 1968 aufblühenden weltlichen Literatur zu sehen ist. Auf jeden Fall versetzt die Inschrift den Betrachter in Erstauen. In Erstaunen darüber, dass dieser lange Spruch auf dem Balken oberhalb der Toreinfahrt untergebracht werden konnte.<br />
Ansonsten hat sich das Anwesen durch die neue Nutzung sehr verändert.<br />
<a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dsc00044web.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/06/dsc00044web-300x225.jpg" alt="" title="dsc00044web" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-82" /></a></p>
<p>Ein Bericht von Fredi Rajes mit Informationen von<br />
Dieter Thies, Fritz Dunker. Begebenheiten aus dem Schützenwesen wurden mit freundlicher Genehmigung teilweise der Festschrift „Chronik Schützenverein Brebber 1899 bis 1999“ entnommen. Die Bilder aus der heutigen Zeit wurden von mir mit freundlicher Genehmigung der Eheleute Mattstedt aufgenommen. </p>
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		<title>Gasthaus Ramke in Steinborn</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 21:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[
Erläuterungen zum Bild 1
Fritz Ramkes Gasthaus (ca. Mitte 20 er Jahre)
In der Tür stehend:
Sophie Ramke, geb. Mahlstädt
Im Stuhl sitzend:
Marie Sophie Rust, verw. Mahlstädt, geb. Focke
Daneben: Fritz Ramke
Im hellen Anzug daneben: Heinrich Ramke
Ramkes Bernhardiner mit Handwagen und Milchkannen
Darauf sitzend:
Dora Beneke, später verheiratet mit Willy Hittmeyer, Schuster
Damals in Stellung bei Ramkes
Weiterhin: einige Musikanten
Die Leute auf der Kutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild1.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild1.jpg" alt="" title="bild1" class="alignnone size-medium wp-image-44" /></a></p>
<p>Erläuterungen zum Bild 1<br />
Fritz Ramkes Gasthaus (ca. Mitte 20 er Jahre)<br />
In der Tür stehend:<br />
Sophie Ramke, geb. Mahlstädt<br />
Im Stuhl sitzend:<br />
Marie Sophie Rust, verw. Mahlstädt, geb. Focke<br />
Daneben: Fritz Ramke<br />
Im hellen Anzug daneben: Heinrich Ramke<br />
Ramkes Bernhardiner mit Handwagen und Milchkannen<br />
Darauf sitzend:<br />
Dora Beneke, später verheiratet mit Willy Hittmeyer, Schuster<br />
Damals in Stellung bei Ramkes<br />
Weiterhin: einige Musikanten<br />
Die Leute auf der Kutsche sind nicht bekannt.</p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild3.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild3.jpg" alt="" title="bild3" class="alignnone size-medium wp-image-45" /></a></p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild3.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild3.jpg" alt="" title="erlaeuterungen-zu-bild3" class="alignnone size-medium wp-image-46" /></a></p>
<p>Gasthaus Ramke, Steinborn<br />
An dieser Stelle berichteten wir bereits mehrfach über Gastwirtschaften, die aus dem heutigen Ortsbild verschwunden sind. Heute wenden wir unseren Blick nach Steinborn zur ehemaligen Gastwirtschaft Ramke in Steinborn Nr. 40 – heute Hoyaer Str. 1. Die Gaststätte Ramke wurde 1895 von Fritz Ramke eröffnet.  Er war der älteste von vier Kindern der Familie Ramke und wurde im Jahre 1861 in Windhorst Nr. 15 (heute Brackmann) geboren.  Der Besitz in Windhorst wurde 1870 verkauft und die Hofstelle in Renzelfelde –heute Stegemann-Auhage- gepachtet. Die jüngste Schwester von Fritz Ramke wurde im Jahre 1874 in Renzelfelde geboren.<br />
Im Jahre 1892 heiratete Fritz Ramke die Frau Sophie Mahlstädt. Sie war die älteste Tochter und Hoferbin im Haus Mahlstädt in Steinborn Nr. 40. Zwei Kinder gingen aus der Ehe hervor: Sohn Heinrich (geboren 1893 und gestorben 1964) und Tochter Marie (genannt Mimi geboren 1897 und gestorben 1971). Diese Tochter Mimi heiratete den Gastwirt Heinrich Uhlhorn aus Asendorf. Ihr Enkel Gerd Uhlhorn ist der jetzige Inhaber des Gasthauses Uhlhorn in Asendorf. Hoferbe Heinrich Ramke verehelichte sich 1926 mit Sophie Meyer aus Calle Nr. 16 (Haarden – oder Horn-Meyer) heute Friedrich-Wilhelm und Käthe Meyer. Drei Kinder wurden geboren, die Söhne Friedrich (geboren 1927) und Heinrich (geboren 1929; heiratete Lisa Borchers in Bünte),  Tochter Annegret(geboren 1946; heiratete Werner Menke aus Kuhlenkamp, heute Mellinghausen).<br />
Im heute noch vorhandenen Antrag an den „Kreisausschuss des Kreises Hoya zu Händen des Herrn Geheimen Regierungsrates Meyer Hochwohlgeb. Hoya“ ist als „Gehorsamstes Gesuch des Halbköthners Fritz Ramke in Steinborn – Betr. Konzession zur Gast- und Ausspannwirtschaft“ folgendes geschrieben:<br />
 „Auf den zu meiner Halbköthnerstelle Nr. 40 in Steinborn mitgehörigen Ländereien befand sich vor längeren Jahren für die Ortschaft Steinborn eine Gastwirtschaft mit Ausspann, welche von Fritz Hüneke daselbst geführt und infolge Abbrennens der Gebäude aufgegeben wurde. Mein Besitztum Nr. 40 in Steinborn bestehend aus einem geräumigen, neuen massiven Wohnhaus, etwa 70 Fuß lang, 40 Fuß breit, mit den nötigen zur Wirtschaft geeigneten Räumlichkeiten und einer großen, 40 Fuß langen neuen Scheune sowie einem neunen 34 Fuß langem Stallgebäude und einem neuen Backhause. Die Gebäude würden dem Verkehrsbedürfnis und den polizeilichen Vorschriften für den Betrieb einer Gast- und Ausspannwirtschaft in jeder Hinsicht entsprechen. Mein Gehöft und Gebäude liegt unmittelbar an günstiger Lage an der Hoya &#8211; Sulinger Landstraße. Nach dem erwähnten Brande und Eingange der dort früher vorhanden gewesenen Gastwirtschaft ist meine oben erwähnte Stelle infolge Todesfalles stets unter Vormundschaft und Interimswirtschaft gewesen und daher ist jene Gastwirtschaft eingegangen.<br />
Unmittelbar vor meinem Hause führt auch der öffentliche Weg von der Hoya &#8211; Sulinger Chaussee ab nach Brüne, Affendorf, Altenfelde, Bruchmühlen, Heiligenberg und Vilsen sowie auch verschiedene Kirchen- und sonstige Fußwege und auch die Nähe der Stegemannschen Ziegelei, sodass mein erwähntes Besitztum an einem öffentlichen Hauptverkehrspunkt gelegen ist. Auch hat die Ortschaft Steinborn mit Renzelfelde ca. 120 Seelenzahl. Unter diesen Umständen beabsichtige ich auf meiner Besitzung wieder eine Gast- und Ausspannwirtschaft zu errichten und bitte den verehrten Kreisausschuss gehorsamst die Konzession zum Betriebe solcher Gast- und Ausspannwirtschaft auf meiner Halbköthnerstelle Nr. 40 in Steinborn geneiget mir erteilen zu wollen. Über meine persönlichen Verhältnisse erlaube ich mir anliegendes Sittenzeugnis beizufügen. Auch beziehe ich mich auf das unterm 22. Februar dem königlichen Landratsamte eingereichte Zirkular, wonach fast sämtliche Gemeindemitglieder die Errichtung meiner Gastwirtschaft in Steinborn wünschen.“<br />
Nach diesem ausführlichen Antrag wurde am 14.3. 1895 dem im Jahre 1861 geborenen Fritz Ramke die Konzession zur Führung einer Gastwirtschaft vom Kreis-Ausschuss des Kreises Hoya erteilt. Bald danach dürfte auch die Eröffnung der Gaststätte erfolgt sein. Die im Antrag erwähnte Gastwirtschaft Hüneke war die frühere Hostelle Nr. 34 in Steinborn. Sie lag schräg gegenüber dem heutigen Anwesen von Friedhelm und Gerda Hemker in Steinborn.<br />
Neben dem Ausschank gab es die Möglichkeit des Ausspannens. Dieses Angebot nutzten die Fuhrleute der Umgebung. In Asendorf gab es die Sägerei, die ihre Holzlieferungen teilweise aus Hoya über die Weser antransportierte sowie die Ziegelei der Fam. Stegemann, bei der die fertigen Produkte zu der Zeit ebenfalls per Pferdefuhrwerk abtransportiert wurden.  Der Ausspann wurde sicherlich weniger, als der LKW mehr und mehr als Transportmittel genutzt wurde.<br />
Anfang der zwanziger Jahre wurde von der Familie Ramke das Haus durch Anbau des Hinterhauses verlängert und damit die Gasträume erweitert. „Fritz Ramkes Gasthof“ stand auf einer Tafel über der Eingangstür. Die äußere Ansicht des Gebäude ist heute noch größtenteils unverändert. Offizielle Öffnungszeiten gab es in dieser Gastwirtschaft nicht. Im Sommer stand man um 5.00 Uhr in der Früh auf, dann wurde die Türe aufgeschlossen. Wenn man Abends zu Bett ging, dreht man den Schlüssel wieder um. Auch Übernachtungen wurden angeboten und von Arbeitern genutzt, die hier in der näheren Umgebung verpflichtet waren. Oft waren die Männer des Kabelmesstrupps aus Bremen als Gäste hier. Sie brachten die reparaturanfälligen Telefonkabel &#8211; Leitungen in Ordnung. Der große LKW, den sie dabei hatten, passte gerade durch die große Haustür, denn bei eisigen Temperaturen im Winter  wurde der LKW auf die Diele gefahren. Weiterhin kehrten Vertreter einer Sämereien &#8211; Firma, die den näheren Umkreis bereisten, ebenso wie die Sensenschmiede aus Westfalen, die hier Aufträge annahmen, in der Gastwirtschaft ein. Außerdem ist noch der Kiepenkerl in Erinnerung, der mit Bürsten, Teppichklopfern, Koksmatten usw. handelte. Die Zimmer im 1. Stock waren einfach ausgestattet. Auf dem Flur gab es ein Waschbecken mit kaltem Wasser, Toiletten waren an der Diele. Die Räume waren ohne Heizungsmöglichkeit, eine Wärmflasche sorgte im Winter für ein warmes Bett. Schon vor dem 2. Weltkrieg gab es die Viehabnahme auf dem Hof Ramke. Die Viehaufkäufer Willy Reincke und Erdwig Plate handelten  mit Schweinen und Großvieh. Die Kunden brachten das Vieh, das bei Ramkes über die Waage geführt wurde und dann per LKW abtransportiert wurde. Aber es gab nicht nur die „normale Schankwirtschaft“. Ein paar Mal im Jahr gab es große Festlichkeiten. Das fing im Januar / Februar mit dem Schützenball an. Dieser fand wegen der winterlichen Temperaturen auf der Diele statt. Die große Haustür wurde mit Stroh und alten Laken winddicht gemacht und alle Luftlöcher verschlossen. Das Vieh an der Diele war die Heizung – natürlich wurde auch von innen eingeheizt – aber eine weitere Wärmequelle gab es nicht. Dieser winterliche Ball wurde vom Schützenverein Essen-Steinborn veranstaltet. Er fand im Wechsel mit der Lichtenberger Gastwirtschaft Strümpler –heute Holste- statt. Das nächste Fest war der Osterball, der am 2. Ostertag von der Familie Ramke veranstaltet wurde. Dieser fand in der Scheune statt, die nach dem Winter zu dieser Zeit frei war. Das letzte Stroh war gedroschen und auf dem Hausboden und das Getreide auf dem Kornboden verstaut. Die Maschinen einschließlich der großen Dreschmaschine mussten ausgeräumt werden, danach erfolgte das „spinn fegen“. Der etwas unebene Boden der Scheune wurde mit Saalplatten ausgelegt, Tische und Bänke stellte der Bierverlag leihweise zur Verfügung, alles wurde festlich geschmückt und dann konnte die Kapelle Nordhausen loslegen. Die älteren Leser werden die Musikkapelle aus Riethausen noch kennen. Das besondere daran war, dass die Kapelle aus Mitgliedern verschiedener Generationen der Familie Nordhausen bestand. Mit jeweils wechselnder Besetzung spielte diese Kapelle auf verschiedenen Festlichkeiten im Umkreis. Ein Glas Bier kostete zu der Zeit 10 Pfennig, für 1 Mark erhielt man 11 Glas Bier. Kommt daher die Redewendung von der „guten alten Zeit“ wenn man an diese Preise denkt?<br />
Jeweils Anfang Mai war Schützenfestzeit. Im Wechsel mit der Familie Strümpler wurde es von den Einwohnern gefeiert. Die Scheune wurde von den jungen Leuten im Dorfe geschmückt. Dieses waren nicht nur die Einheimischen sondern auch viele Knechte und Mägde, die hier auf den Höfen dienten. Wieder kamen die „Nordhäuser“ zum Einsatz und spielten bis zum Morgengrauen. Für einige tanzlustige lohnte sich das Schlafengehen nicht mehr. Man zog sich um und ging gleich zum Melken, denn die Milchkannen wurden pünktlich früh morgens abgeholt.<br />
Die Gastwirtschaft wurde bis zum Sommer 1956 geführt. Nach der Aufgabe der Gastwirtschaft wurden die Schankräume zu zwei Wohnstuben umgebaut. Im Herbst 1956 heiratete der Hoferbe Friedrich seine Frau Aenni Beneke aus Kuhlenkamp. Neben dem Gasthof wurde immer eine Landwirtschaft betrieben. Darauf konzentrierte man sich nach der Schließung der Gastwirtschaft. Diese Landwirtschaft ist auch heute noch das Standbein und damit der Haupterwerb von Fietze Ramke jun. </p>
<p>Erläuterungen zur Interimswirtschaft:<br />
(Setzwirtschaft), die Bewirtschaftung eines Bauerngutes während der Minderjährigkeit des Anerben durch einen hierzu bestellten Dritten (Interimswirt) auf dessen eigne Rechnung und auf eine bestimmte Zeit (Mahljahre), welche regelmäßig mit der Volljährigkeit des Anerben endigt. Ist diese Zeit abgelaufen, so hat der Interimswirt, gewöhnlich zugleich Vormund des Minderjährigen, wenn er auch kein Vermögen in das Gut einbrachte, Ansprüche auf Entschädigung für die auf die Wirtschaft verwandte Zeit und Mühe (Zusicherung einer Leibzucht, einer Abfindung für seine Kinder und selbst eines bedingten Erbrechts an dem Gut), wie er während der Mahljahre auch verpflichtet ist, das Gut in Bau und Besserung zu erhalten, die Lasten desselben zu tragen und Ersatz für den von ihm etwa verschuldeten Schaden zu leisten.</p>
<p>Erläuterungen zum Zirkular:<br />
Es ist ein Laufzettel gemeint, der immer zum jeweils nächsten Nachbarn getragen wurde. Dadurch wurde in kurzer Zeit der Inhalt eines Rundschreibens allen Haushalten bekannt gemacht. </p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild2.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild2.jpg" alt="" title="bild2" class="alignnone size-medium wp-image-47" /></a></p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild2.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild2.jpg" alt="" title="erlaeuterungen-zu-bild2" class="alignnone size-medium wp-image-48" /></a></p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild4.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/bild4.jpg" alt="" title="bild4" class="alignnone size-medium wp-image-50" /></a></p>
<p><a href="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild4.jpg"><img src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2009/02/erlaeuterungen-zu-bild4.jpg" alt="" title="erlaeuterungen-zu-bild4" class="alignnone size-medium wp-image-51" /></a><br />
Zusammengetragen und aufgeschrieben von Ingrid Ramke &#8211; in diese Fassung gebracht von Fredi Rajes</p>
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		<title>Vor 100 Jahren in Asendorf</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 17:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[ Vor 100 Jahren in Asendorf
Was mag vor über 100 Jahren in Asendorf vorgefallen sein? Belegt ist im 2. Teil der Asendorfer Schulchronik, dass „mancherlei Klagen über Rüpeleien von Radfahrern, Strolchen u.s.w.“ Veranlassung zur Einrichtung einer eigenen Gendarmeriestation für das Kirchspiel Asendorf war.
Bereits mit Napoleon kam das System der Gendarmerie als Ordnungstruppe auch nach Deutschland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Vor 100 Jahren in Asendorf</strong><br />
Was mag vor über 100 Jahren in Asendorf vorgefallen sein? Belegt ist im 2. Teil der Asendorfer Schulchronik, dass „mancherlei Klagen über Rüpeleien von Radfahrern, Strolchen u.s.w.“ Veranlassung zur Einrichtung einer eigenen Gendarmeriestation für das Kirchspiel Asendorf war.<br />
Bereits mit Napoleon kam das System der Gendarmerie als Ordnungstruppe auch nach Deutschland. Ab 1809 wurden für den Polizeidienst, vor allem auf dem Lande, in fast allen deutschen Staaten Gendarmerien zu Pferde und zu Fuß ausgebildet, die an die Stelle der früheren &#8220;Landdragoner&#8221;, &#8220;Landreiter&#8221;, &#8220;Landjäger&#8221; oder &#8220;Polizeihusaren&#8221; traten.<br />
Die Einrichtung der preußischen Gendarmerien wurde zunächst durch das Gesetz vom 30. Juli 1812 geschaffen. Der Gendarm war zu der Zeit also ein Soldat. Er unterstand aber in Bezug auf die Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit einer Zivilbehörde.<br />
Die Gendarmerie in Deutschland als militärische Organisation für den zivilen Bereich bestand bis zum Ende des Kaiserreiches. Erst in der Weimarer Republik erhielten die deutschen Länder die &#8220;Polizeihoheit&#8221; und schufen eigene vom Militär unabhängige Polizeiformationen.<br />
Während Asendorf zuvor zur Gendarmeriestation Hoya gehörte, wurde am 1. April 1908 ein berittener Gendarm nach Asendorf versetzt, dem außer dem Kirchspiel Asendorf  auch die Gemeinde Oerdinghausen als Bezirk zugewiesen wurde. Der erste Asendorfer Gendarm war der Wachtmeister Hillmer, der davor in Nienburg stationiert war. Er bewohnte die unteren Räume der 2. Lehrerwohnung, die der Lehrer Logemann für 200 Mark an ihn vermietet hatte.<br />
Von dieser Mieteinnahme flossen 10 % gemäß Beschluss des Schulvorstandes in die Schulkasse. 50 Jahre später, während der Ära des Polizeiobermeisters Pohl zeigt sich Asendorf  aus Sicht der Polizei ganz anders. In einem Artikel der Kreiszeitung ist dort zu lesen: „Ein gutes Zeugnis stellt übrigens der Leiter der Polizeistation Asendorf seinen Mitbürgern aus. Sie sind ruhig, vernünftig und geben kaum Anlass zu Besorgnis oder zum Einschreiten“. Sein Revier, dass er mit den Polizeimeistern Kappermann und Podschies verwaltete, umfasste neben Asendorf auch die Ortschaften Brebber, Graue, Windhorst, Uepsen, Kuhlenkamp, Hohenmoor, Oerdinghausen, Scholen, Engeln, Haendorf und Essen.<br />
Bis 1954 war die Polizeistation Asendorf in Langes Haus in der Essener Str.1 untergebracht. Nach 1954 befand sich die Polizeistation im Haus Hohenmoorer Str. 8.<br />
Nachfolger des Polizeiobermeisters Pohl wurde am 1.10. 1966 unser heutiger Bürgermeister Wolfgang Heere, der zusammen mit Polizeimeister Kappermann  in Asendorf seinen Dienst versah. Im Rahmen der Polizeireform wurden zum 1.5. 1970 die kleinen Dienststellen aufgelöst. So wurde die Asendorfer Dienststelle gemeinsam mit den Dienststellen in Martfeld und Schwarme in Bruchhausen-Vilsen zusammengefasst. Ab dem Zeitpunkt versahen 6 Polizeibeamte in Bruchhausen-Vilsen den Dienst und waren für den gesamten Bereich zuständig.  Zum Zeitpunkt der Zusammenlegung aller Dienststellen waren die 6 Beamten für rd. 13.500 Einwohner zuständig. Heute sind 6 Beamte in Bruchhausen-Vilsen für rd. 18.000 Einwohner zuständig.</p>
<p>Vor rd. 100 Jahren, in den Jahren 1908 und 1909 werkten die Handwerker auch im großen Stil in der Asendorfer Kirche. Ostern 1908 begann der Maurermeister Gerke aus Bruchhausen mit den vorweg erforderlichen Abbrucharbeiten. Dann wurde die Erweiterung um zwei Querschiffe und die Apsis vorgenommen. Die seinerzeit fortschrittliche Dampfheizung wurde im Dez. 1908 von einer Hamburger Firma montiert. Im Rahmen dieser Erweiterungen und Renovierungen wurde auch der Altar ersetzt. Die  Arbeiten am Gotteshaus scheinen auch dringend erforderlich gewesen zu sein, weil die Schulchronik bereits davon berichtete, dass „seit Jahrzehnten keine Hand angelegt ward, um den Verfall des Gotteshauses aufzuhalten. An manchen Stellen war der Kalk von Wänden und Decke hernieder gefallen. Dadurch war dann das tote Einerlei der öden Kalkfläche ein wenig belebt.“<br />
Im Herbst 1908 wurde noch die Turmuhr, die bis dahin am Gemäuer zwischen den Schalllöchern gesessen hatte,  in das Dach integriert um weithin gesehen zu werden. Den Abschluss der Renovierung feierte die Kirchengemeinde im März 1909 im Rahmen eines großen Freudentages mit Beteiligung des Posaunenchores Bruchhausen. Ebenfalls anwesend an diesem  sonnigen Tage waren viele Geistliche, der Landrat, die Kirchenvorsteher und die Gemeinde.<br />
Aber auch grundlegende Entscheidungen wurden zu der Zeit getroffen: waren doch Anfang des 18. Jahrhunderts alle Sitzplätze in der Kirche verteilt worden, stand man jetzt vor der Frage, alle Sitzplätze zu Freiplätzen zu erklären. Bisher entrichteten rd. 300 Häuser einen Obolus dafür, dass sie bestimmte Plätze in der Kirche inne hatten, die auch mit ihrem Namen versehen waren. Da die Anzahl der Haushalte jedoch inzwischen auf über 600 angewachsen war, fragte man sich, wo die Neuen denn ihren Platz in der Kirche finden sollten. Während zuvor bereits in anderen Gemeinden die Kirchenvorstände die Kirchenstandsberechtigungen aufgehoben hatten, bemühte der Kirchenvorstand in Asendorf die gesamten stimmberechtigten Kirchenmitglieder zur Abstimmung. Als Ergebnis dieser Abstimmung wurde auch in Asendorf die freie Platzwahl in der Kirche eingeführt. Somit konnte jeder Gottesdienstbesucher seinen Platz in der Kirche frei wählen. </p>
<p>Ein Bericht von Fredi Rajes – vielen Dank für die zusätzlichen Informationen von unserem Bürgermeister Wolfgang Heere </p>
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		<title>&#8220;Chronik unseres Heimatortes&#8221;  ein Bericht von Fredi Rajes erschienen im Heft 13 &#8220;asendorf.info&#8221;  &#8212; hier die ungekürzte Fassung</title>
		<link>http://www.asendorf.info/press/?p=39</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 12:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[„Chronik unseres Heimatortes“ so ist der Titel, unter dem in diesem Monat ein über vierhundertseitiges  Buch in gebundener Form vom Herausgeber „Schützenverein Brebber“ erscheint. Das Spektrum reicht von der Steinzeit bis ins vorige Jahrhundert. Vorgeschichtliche Funde gewähren Einblick in die Anfänge unseres Siedlungsraumes.
Der Leser kann interessante Details über die Ortsgeschichte von Brebber, Schierenhop und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Chronik unseres Heimatortes“ so ist der Titel, unter dem in diesem Monat ein über vierhundertseitiges  Buch in gebundener Form vom Herausgeber „Schützenverein Brebber“ erscheint. Das Spektrum reicht von der Steinzeit bis ins vorige Jahrhundert. Vorgeschichtliche Funde gewähren Einblick in die Anfänge unseres Siedlungsraumes.<br />
Der Leser kann interessante Details über die Ortsgeschichte von Brebber, Schierenhop und Steimke erfahren. Die Vorarbeiten zu diesem umfangreichen Werk wurden durch die vorgeschichtlichen Aufzeichnungen  sowie die bereits vor Jahren von Dietrich Meyer begonnene Höfechronik gelegt.  Wer allerdings dabei nur eine Aufzählung der einzelnen Hofstellen des Ortes erwartet  wird angenehm überrascht sein. Selbst Kaufverträge von 1848 wie auch ein Ehevertrag von 1872 sowie viele weitere interessante Vorkommnisse sind in dieser Chronik zu finden. Manch ein alter Flurname bekommt für den Leser eine neue Bedeutung. Dem Schulwesen sind ebenfalls rund 100 Seiten gewidmet. Abschriften aus der ehemaligen Schulchronik sowie Abschriften aus alten Schulprotokollen  sind hier zu finden.<br />
Während das Thema Nationalsozialismus in Dorfchroniken häufig als Tabuthema behandelt wird, hat es das Redaktionsteam m.E. ausgezeichnet verstanden an dieser Stelle auf ca. dreißig Seiten Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen.  Wenn diese Zeit an Hand von Materialien aus staatlichen Archiven aufgearbeitet werden soll, spielt das Archivrecht eine wichtige Rolle. Noch heute sind nicht alle Akten aus der Zeit des Nationalsozialismus in den staatlichen Archiven frei zugänglich, weil das Persönlichkeitsrecht über das Informationsrecht gestellt wird. So gibt es z. B. in Niedersachsen erst seit 1993 ein Archivgesetz. Danach dürfen personenbezogene Daten erst zehn Jahre nach dem Tod der Person, oder, wenn das Datum nicht leicht feststellbar ist, 100 Jahre nach der Geburt zugänglich gemacht werden. Dieser geschichtliche Teil des Ortes wird in der jetzt vorliegenden Chronik unter der Rubrik „Auswanderungen – Gefallene – Historische Bilder – Erinnerungen“ behandelt.<br />
Die letzten Seiten des Buches geben Ausschnitte aus dem Lagerbuch der Bauernschaft Brebber wieder. Interessante Protokolle der Gemeindeversammlungen, ein Schreiben bezüglich der unentgeltlichen Unterbringung eines armen Mädchens zum Zwecke der Niederkunft sowie Stilblüten zum Schmunzeln und alte Rezepturen und alte Hausmittel aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind zu finden.<br />
Das Redaktionsteam zum dem Dietrich Meyer, Dieter Thies, Lutz Meyer, Dietrich Fiddelke und als Layoutfachmann Bernd Holthus gehören, hat im Vorwort bereits dargelegt, dass schon bei der Planung der „Chronik des Schützenvereins Brebber&#8221; klar wurde , dass die Fülle der Themen die Herausgabe einer &#8220;Ortschronik&#8221; der ehemaligen Gemeinde Brebber erforderlich machen würde. Diese Chronik erscheint nunmehr nach fast zehnjähriger Sammlung und Sichtung eines in Archiven nicht unbeträchtlich vorgefundenen Aktenmaterials, sowie zeitweiliger Überlassung von Aufzeichnungen, Familienakten, Urkunden und Fotos.<br />
„Mit diesem Buch möchten wir unseren Lebensraum darstellen, das Wirken und Werken unserer Vorfahren schildern und die gute&#8221; alte Zeit in Erinnerung halten.<br />
Die geschichtsträchtigen Streifzüge sollen bleibende Eindrücke vermitteln, Kenntnisse auffrischen und vor allem, Vergnügen bereiten. Wenn wir ab und zu dabei feststellen, dass uns die Beschäftigung mit der Vergangenheit, die eigene Gegenwart ein wenig näher bringt, dann hat dieses Werk gewiss seinen Sinn erfüllt“ &#8211; so die Aussagen des Redaktionsteams.<br />
Dorfchroniken wie auch diese Chronik für Brebber, Schierenhop und Steimke bzw. genauer gesagt der Entstehungsprozess solcher Aufzeichnungen stellt nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung dar, sondern ohne den Anspruch zu erheben, wissenschaftliche Werke<br />
zu sein, sind sie doch für Gegenwart und Zukunft eine ganz wesentliche Quelle für die<br />
Historie des Ortes. Aber auch für andere interessierte Leser haben diese Arbeiten großen Wert und sie sind oft eine wahre Fundgrube, wenn man sich mit Spezialfragen, etwa dem<br />
Feuerwehrwesen, der früheren Landwirtschaft oder ähnlichem befassen will.<br />
Natürlich gab es auch damals und gibt es sicherlich heute einige Bürger, die die Bedeutung solcher Nachschlagewerke für eine lebendige Dorfgemeinschaft nicht erkennen. Aber<br />
wer einmal selbst erlebt hat mit welchem Enthusiasmus und großem persönlichen Einsatz Mitmenschen in unserer Gemeinde für die Entstehung von Dorfchroniken arbeiten &#8211; oder wer sogar selbst vom „Spurensuchvirus“ infiziert wurde &#8211;  wird den Wert dieser Beschäftigung für die Dorfgemeinschaft erkennen. Ich kann nur diese Empfehlung aussprechen: Sichern sie sich sofort nach dem Erscheinen des Buches ihr Exemplar!</p>
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		<title>Alte Gaststätten &#8211; Strümplers Gasthaus ein Bericht von Fredi Rajes</title>
		<link>http://www.asendorf.info/press/?p=38</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 18:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies &#038; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[„Strümplers Gasthaus“ &#8211; So stand der Schriftzug auf einer Wandplatte über dem Eingang des Hauses. Die Rede ist hier vom Haus- Nr. 10 in Essen, Ortsteil Lichtenberg. Die heutige Anschrift  dieses Hauses ist Asendorf, Hoyaer Str. 8 – und wer zu dieser Anschrift fährt, erreicht heute dort die Familie Holste. „Strümplers Gasthaus“ stand in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Strümplers Gasthaus“ &#8211; So stand der Schriftzug auf einer Wandplatte über dem Eingang des Hauses. Die Rede ist hier vom Haus- Nr. 10 in Essen, Ortsteil Lichtenberg. Die heutige Anschrift  dieses Hauses ist Asendorf, Hoyaer Str. 8 – und wer zu dieser Anschrift fährt, erreicht heute dort die Familie Holste. „Strümplers Gasthaus“ stand in der Zeit vor Holstes für eine von mehreren  Gastwirtschaften im damaligen Ort Essen-Steinborn. 1925 hatte der Ort Essen 150 Einwohner; im Jahre 1939 waren es 166 gemeldete Einwohner.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Times">Im Vergleichsjahr 1925 wurden in Asendorf  758 Einwohner gezählt und 1939 waren es 1.170 Einwohner. Interessant ist noch, dass im Jahre 1885 ganze 444 Einwohner in Asendorf  registriert waren. Hermann und Sophie Strümpler geb. Nordhausen sind sicherlich noch einigen Einwohnern Asendorfs bekannt; führten sie doch diese Gastwirtschaft von 1927 bis zum Jahre 1964. </span></p>
<p class="MsoNormal">Das Ehepaar Strümpler feierte am 31. Juli 1958  im Alter von 72 bzw. 68 Jahren die Goldene Hochzeit.  Bevor sie die Gastwirtschaft einschließlich der dazugehörenden Landwirtschaft auf dem Lichtenberg übernommen hatten, war Hermann Strümpler in der Boymannschen Ziegelei in Bruchmühlen  und danach als Verwalter für die Ländereien des damaligen Landrates des Kreises Hoya beschäftigt. Aus einem alten Bericht der Kreiszeitung vom Juli 1958 anlässlich der Goldenen Hochzeit des Paares ist überliefert, dass die Eheleute freundlich und humorvoll waren und dadurch auch sehr gute Wirtsleute abgaben.  <span style="font-family: Times">Im Jahre 1981 starb Hermann Strümpler im gesegneten Alter von 95 Jahren in Homfeld-Heiligenberg, seine Ehefrau war bereits ein paar Jahre zuvor verstorben.</span></p>
<p class="MsoNormal">Schon vor der Generation Strümpler war in den Räumlichkeiten dieses Hauses eine Wirtsstube. Auf einer alten Karte prangt der Schriftzug „Gruß vom Lichtenberg – Gasthaus zur Linde – Fridrich Ahlers“. Das Bild mit den stattlichen Reitern vor der Gastwirtschaft wurde vermutlich um 1920 aufgenommen. In den Unterlagen des Archivs ist ausdrücklich vermerkt, dass auch die Wirtin Marie Ahlers auf diesem Bild abgelichtet ist.  Die im rechten Teil des Bildes vorhandene, kunstvoll geschnittene Buche war lange Jahre – vermutlich bis in die 70-iger Jahre – der Blickfang vor dem Haus. Im Sommer spendeten der Baum und die zusätzlich vorhandenen Büsche angenehmen Schatten.</p>
<p class="MsoNormal">Aber bereits vor der Generation Ahlers existierte dieses Haus. Der Name Focke ist überliefert.</p>
<p class="MsoNormal">Als Eigentümer des Hauses tauchen in der zeitlichen Reihenfolge die Namen Focke,  Ahlers, Fridrich Meyer, dann durch Erbfolge Alma Steffen, geb. Meyer, Erdwig und Henni Holste und bis zum heutigen Tage Christa Holste auf.</p>
<p class="MsoNormal">Bei meinen Recherchen habe ich die Frage gestellt: Was lief denn in der Gastwirtschaft so ab? Welches Publikum verkehrte dort und welche Feste wurden gefeiert?</p>
<p class="MsoNormal">Auf all diese und andere Fragen erhielt ich Auskunft von Christa Holste als heutige Eigentümerin  sowie von Reinhard Schröder aus Engeln-Scholen und sehr ausführlich von Hans Eggers aus Asendorf – beide Enkel des Gastwirts-Ehepaares Strümpler.</p>
<p class="MsoNormal">Die Antwort auf die erste Frage machte mich stutzig: Es wurde dort viel „Tee“ getrunken – Gegenfrage: viel „Tee“? – Antwort: Ja viel „Schlich-tee“ – nicht gekühlt aus der Truhe – nein Zimmertemperatur vom „Tee-Bord“. Dabei passierte es schon mal, dass eine Tour nach Asendorf zum Kohle holen  einen ganzen Tag dauerte. Dadurch beantwortete sich auch bereits die zweite Frage. Das Publikum kannte man und man kannte sich &#8211; alle kamen aus dem Ort. Die Landstraße von Asendorf nach Hoya, die im Jahre 1884 mit finanzieller Beteiligung der Gemeinde Essen in Höhe von 1000,&#8211; Mark ausgebaut wurde, hatte sicherlich keinen großen Einfluss darauf, dass zusätzliches Publikum die Wirtschaft aufsuchte.</p>
<p class="MsoNormal">So und welche Feste wurden gefeiert? Derzeit belegen kann ich nur die Schützen- und Erntefeste, die zeitweise im Wechsel mit dem Gasthaus Ramke in Steinborn auf dem Zelt gefeiert wurden.  Das Zelt stand regelmäßig  vor dem Giebel des Gasthauses Strümpler. Als Musiker war die Kapelle Nordhausen aktiv. Für die Kapelle war es sozusagen ein „Heimspiel“; war doch die Gastwirtsfrau eine geborene Nordhausen. Gäste, die diesen Festen beigewohnt haben, berichten noch heute, dass es die schönsten Schützenfeste waren. Es war immer „gewaltig was los“. Im Jahre 1964 kauften die Eltern der heutigen Eigentümerin das Anwesen von Alma Steffen, geb. Meyer und richteten bis 1974 noch diese Schützen- und Erntefeste aus.  Bis dahin kam auch noch der alte Schießstand hinter dem Haus zum Einsatz. Heutigen Anforderungen könnte er nicht mehr genügen und ist auch nicht mehr vorhanden.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Christa Holste, Reinhard Schröder und Hans Eggers.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
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		<title>alte Gaststätten</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 11:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[D. POTTBERG GEMISCHTWAREN &#8211; GASTWIRTSCHAFT 3091 GRAUE &#8211; Ruf Asendorf 454 so ist der Abdruck eines alten Stempels, der noch existiert, heute jedoch nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Unter manch eine Quittung und manch einen Lieferschein aus alter Zeit ist er gesetzt worden. Aber beginnen wir am Anfang der Geschichte. Friedrich Hittmeyer war der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>D. POTTBERG GEMISCHTWAREN &#8211; GASTWIRTSCHAFT 3091 GRAUE &#8211; Ruf Asendorf 454 so ist der Abdruck eines alten Stempels, der noch existiert, heute jedoch nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Unter manch eine Quittung und manch einen Lieferschein aus alter Zeit ist er gesetzt worden. Aber beginnen wir am Anfang der Geschichte. Friedrich Hittmeyer war der Vorbesitzer des Anwesens an der Bundesstraße 6. Also ein altes Haus, in dem Handel und eine Gastwirtschaft schon vor 1900 betrieben wurden. Im Jahre 1919 wechselte der Besitzer. Das Grundstück einschließlich der Geschäfte wurde von Fritz Pottberg gekauft und weiter betrieben. Mehrere Aus- und Anbauten veränderten das Anwesen im Laufe der Jahre. Die Geschichte dieses Grauer Hauses ist ausführlich in dem Buch „Zwischen Mühlen und Heide“ von Heinrich Meinke behandelt worden. Lisa Pottberg hat in dem Buch einen Rückblick unter der Überschrift „Es war einmal ein kleine Kneipe und ein Tante-Emma-Laden &#8230;..“ aufgeschrieben und soll deshalb nicht hauptsächlicher Inhalt dieses Berichtes sein. Während anfangs noch mit einem Korb am Fahrrad die Waren aus dem Gemischtwarenhandel von Fritz Pottberg transportiert wurden, kamen später Pferd und Wagen zum Einsatz. Eier und selbstgemachte Butter wurden von den hiesigen Landwirten abgeholt und dann an einen Großhändler weiterverkauft. Im Gegenzug belieferte Fritz Pottberg die heimische Bevölkerung mit damals notwendigen Waren des täglichen Lebens. Salzheringe, Petroleum und Essig wurden neben den Grundnahrungsmitteln und der noch übersichtlichen Vielfalt an Süßigkeiten für Kinder verkauft. Der Gemischtwarenladen wurde 1968 aufgegeben. Die Gastwirtschaft wurde, wie wir es auch bereits vom Gasthaus Klinker in Arbste erfahren haben, durch ihre direkte Lage an der Bundesstraße 6 neben den Dörflern von vielen Durchreisenden angefahren. Die Holzfahrer und die Knechte mit ihren Fuhrgespannen machten hier Halt, um ihre Pferde unter den drei Lindenbäumen zu tränken und für sich selbst eine Erfrischung in der Gastwirtschaft zu bestellen. Ein heute über 80- jähriger, der als Jungknecht für die Schnapsbrennerei Eickhorst zur Eickhorst mit Fuhrgespannen die Gastwirtschaften aufsuchte, erzählte mir, dass er auch die Gastwirtschaft Pottberg belieferte. Vor dem Kriege wurde mit Pferd und Wagen ausgeliefert – und als der Brennbetrieb nach den überstandenen Kriegswirren ca. 1951 wieder aufgenommen wurde &#8211; erfolgte die Auslieferung bereits mit motorisierten Fahrzeugen. Ebenfalls erzählte er vom Tanz im Freien bei Pottbergs. Auf im Garten ausgelegtem Tanzboden wurde ausgiebig gefeiert. Die Mägde und Knechte der Umgegend kamen zusammen, feierten und tanzten abends im Schein bunter Laternen. Aber auch andere Veranstaltungen „gingen hier ab“: Auf der vorhandenen Kegelbahn, wo sich Kinder durch das Aufstellen der Kegel ein kleines Taschengeld verdienten; auf dem Schießstand, der extra für jede Veranstaltung auf der Wiese hinterm Haus aufgebaut wurde und auf dem die Ringzahl von Hand angezeigt wurde &#8211; oder auf den Festen, die in der Scheune bei Pottbergs und später wieder in einem Zelt auf der Wiese stattfanden. Die Rückseite einer Postkarte aus den 50-ziger Jahren weist bereits auf eine Spezialität dieses Gasthofes hin: „Gilde Bräu“ – Ein Bier, welches seit 1526 in Hannover gebraut wird. Heute gehört die Gilde-Gruppe zur Belgischen InBev-Familie, eine der größten Brauereikonzerne der Welt mit ihrem Sitz in Brüssel. Manch eine Flasche und manch ein Fass sind sicherlich bei Pottbergs geleert worden. Davon zeugen auch die Bilder aus den 50-ziger und den 80-ziger Jahren. Eigentlich &#8211; dies betont Lisa Pottberg in unserem Gespräch des öfteren &#8211; „hat sie es gar nicht mit dem Fotografieren“, aber heute sind all diese Bilder doch schöne Erinnerungen für die ehemalige Gastwirtin. Die Bilder dokumentieren das Erwachsenwerden der Jugendlichen aus Graue und Umgebung von einer anderen Seite – abseits und außerhalb des Elternhauses. Hier in den Räumlichkeiten des alten Gasthauses Pottberg wurden den Jugendlichen auch Grenzen gesetzt. Es wurde immer versucht, gut miteinander auszukommen. Auch die ältere Generation traf sich gerne zum Kartenspielen und Sonntags zum Frühschoppen. Wie früher in allen Gaststätten, so waren auch hier die Briefträger und Milchwagenfahrer anzutreffen. In einer Gaststätte wurde über viel Neues berichtet, von Geburten und Hochzeiten, Sterbefällen und vieles andere mehr. So auch in den Jahren, wo die Gaststätte vom Ehepaar Dietrich und Lisa Pottberg betrieben wurde. Wegen der schweren Erkrankung ihres Mannes wurde die Gaststätte auf seinen Wunsch hin ganz plötzlich am 12.12.1991 geschlossen. Bericht von Fredi Rajes in Zusammenarbeit mit Lisa Pottberg</p>
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		<title>Historische Gaststätten</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 11:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ein Bericht von Fredi Rajes
Historische Gaststätten
Gasthaus Menke in Altenfelde.
Heute kaum noch bekannt ist, dass auch im Ortsteil Altenfelde bis zum Jahre 1934 eine Gastwirtschaft angesiedelt war. Eine Gastwirtschaft abseits der Bundesstraße, abseits der Eisenbahn – und nicht, wie das Gasthaus Klinker in Arbste als Fahrkartenschalter oder für Durchreisende gebaut, sondern für die Bewohner des Dorfes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image28" alt="menke1912_005.jpg" src="http://www.asendorf.info/press/wp-content/uploads/2007/11/menke1912_005.jpg" /></p>
<p>Ein Bericht von Fredi Rajes</p>
<p><strong>Historische Gaststätten</strong><br />
Gasthaus Menke in Altenfelde.</p>
<p>Heute kaum noch bekannt ist, dass auch im Ortsteil Altenfelde bis zum Jahre 1934 eine Gastwirtschaft angesiedelt war. Eine Gastwirtschaft abseits der Bundesstraße, abseits der Eisenbahn – und nicht, wie das Gasthaus Klinker in Arbste als Fahrkartenschalter oder für Durchreisende gebaut, sondern für die Bewohner des Dorfes eingerichtet. Eine Gastwirtschaft für den Ort Altenfelde &#8211; für das Dorf im Allgemeinen. Das Dorf, welches zu früherer Zeit noch einen ganz anderen Stellenwert hatte als heute. Auf dem Dorf &#8211; und das gilt nicht nur für Altenfelde &#8211; war bis ins 20. Jahrhundert hinein die soziale Kontrolle als wichtiges Steuerungsinstrument immer vorhanden. Daher war zu früherer Zeit ein Dorfbewohner gut beraten, wenn er Zwistigkeiten mit seinem Nachbarn selbst schlichtet, anstatt nach der Polizei zu rufen. Wenn erst die Polizei kommen musste, wurde es ein ernstes Problem, welches vielleicht nie gelöst werden konnte. Auf dem Dorf gibt es die soziale Kontrolle aus zweierlei Gründen. Der erste Grund ist, dass die Menschen aneinander interessiert sind. Sie möchten ständig wissen, was in ihrer Umgebung passiert. Der zweite Grund ist die Sicherheit. Ohne soziale Kontrolle wäre es auf dem Lande sehr gefährlich. Durch die geringe Bevölkerungsdichte wäre hier ein geeigneter Ort für alle Arten unerwünschter Aktivitäten wie Einbruch, Waffenlagerung und Mord. Funktionierende soziale Kontrolle dagegen bedeutet, dass immer und überall Augen sind. Die Kombination aus diesen zwei Gründen – Interesse und Sicherheit – sorgt für eine funktionierende soziale Kontrolle. Dank dieser Kontrolle können auch Menschen, die nicht für sich selbst sorgen können, noch innerhalb der Gesellschaft leben. Jemand hat ein Auge auf sie, manchmal wird ein wenig geholfen, und so müssen sie nicht in eine Pflegeeinrichtung gehen. Soziale Kontrolle kann das Leben erträglicher machen. Im 19. und noch stärker im 20. Jahrhundert setze ein Widerstand gegen diese soziale Kontrolle ein. Diese Entwicklung ging nicht vom Dorf aus, sondern sie wurde von den Zuzügen ins Dorf getragen. Die Zugezogenen legten andere Werte an und hatten eine andere Lebensart. In einer schnellen Entwicklung der Wirtschaft, Organisation, Individualisierung, Mobilität, Spezialisierung und Wissenschaft war dann kein Platz mehr für die typischen Qualitäten einer Dorfgemeinschaft. Typisch für das dörfliche Gemeinschaftsleben sind weiterhin neben Brauchtum und Vereinswesen die nachbarschaftlichen Beziehungen. Diese standen früher ganz im Zeichen gegenseitiger Hilfe, Information und gegenseitiger Kontrolle. Bei der dörflichen Abgeschiedenheit, bei dem noch nicht so ausgebauten System des Versicherungswesens und bei dem Aufeinanderangewiesensein in vielen landwirtschaftlichen Belangen war Nachbarschaftshilfe unbedingt erforderlich. Das enge Zusammenleben, der regelmäßige Umgang miteinander, das gemeinsame Feiern führten dazu, dass man sich gegenseitig genau kannte und das kaum etwas der Allgemeinheit verschwiegen blieb. Mit der oben geschilderten Änderung der Lebensverhältnisse, mit der Öffnung des Dorfes nach Außen lockerten sich diese engen Bindungen. Man war zum Teil nicht mehr aufeinander angewiesen, und man fand neue Bekannte und Freunde außerhalb des Dorfes. War der Pflege solcher auswärtigen Beziehungen früher durch die zu Fuß zu bewältigenden Strecken enge Grenzen gesetzt, so lassen sich heute mit dem Auto selbst große Entfernungen überbrücken. Das Leben im Dorf begann anonymer zu werden. Dauerte es früher nur wenige Wochen, bis man einen Neubürger genau kannte, so leben heute Familien im Dorf, von denen viele kaum den Namen wissen. Auch unter den Alteingesessenen hat der nachbarschaftliche Verkehr nachgelassen. Sinnreiches Zeichen dafür sind auch die verschlossenen Haustüren und die Hausklingeln, die heute fast an jedem Haus zu bemerken sind. Beides gab es früher so gut wie gar nicht. Sie stellen ein Schwelle dar im ungezwungenen gegenseitigen Besuchen. Es ist heute nicht mehr so einfach ohne Grund ein Nachbarhaus zu betreten. Die Gaststätte als Institution auf dem Dorf hatte früher die Funktion des Alkohollieferanten, das heißt in Norddeutschland u.a. von Bier. Den Dorfgaststätten war es strengstens verboten, eigenes Bier zu brauen. An die Baulichkeiten von Dorfgaststätten wurden früher nur geringe Anforderungen gestellt, allein ein Keller wurde für notwendig erachtet. Abgesehen von diesem Bauteil unterschied sich die Dorfgaststätte bis zur Jahrhundertwende nicht von den umliegenden Gebäuden und wurde ausschließlich im Nebenerwerb betrieben. Das Gasthaus Menke in Altenfelde fügte sich in das übliche Ortsbild ein und unterschied sich von den umliegenden Häusern insbesondere durch ein Gasthauszeichen. Auch ist es nachgewiesen, dass zwischen dem Aussehen der Gaststube und dem Wohnzimmer seiner Besucher grundsätzlich eine große Ähnlichkeit bestand. Diesem Grundsatz entsprechend war die Gaststube denkbar einfach. Die Einrichtungsgegenstände, die wir heute mit einer Gaststätte in Verbindung bringen, wie Tresen und Wandschrank, kamen erst um die Jahrhundertwende 19. zum 20. Jahrhundert auf. Der Tresen setzte sich als zentraler Einrichtungsgegenstand einer Gaststube zunächst in England in den Großstadt-Kneipen durch. Spätestens nach 1900 war er schließlich auch in den Dorfgaststätten Norddeutschlands zu finden. Er versinnbildlicht die zunehmend kommerzielle Entwicklung der Gaststätten allein schon dadurch, dass sich jetzt ein Gegenstand in der Gaststube befand, der mit Sicherheit in keinen Privaträumen zu finden war. Der Tresen, hervorgegangen aus einem Ladentisch, verlieh der Gaststube den spezifischen Charakter, der sie von allen anderen Räumen unterschied. Während die Gaststube bis ins 19. Jahrhundert nicht unbedingt ein gesonderter Raum, sondern im Flett untergebracht war, werden nun gesetzliche Richtlinien festgesetzt. So musste laut der Baupolizeiordnung von 1886 die Gaststube eine Mindestgröße von 25 Quadratmetern aufweisen. Neben dem Herzstück einer Gaststätte, der Gaststube, wurde in den Dorfgaststätten im19. Jahrhundert häufig noch eine weitere Gaststube eingerichtet, die nur für bestimmte Gruppen vorgesehen ist, das Club- oder Vereinszimmer. Gaststube und Vereinszimmer unterschieden sich voneinander in erster Linie durch die Größe. Das Vereinszimmer war in der Regel ein Drittel größer als die Gaststube, d.h. im Durchschnitt ungefähr 33 Quadratmeter groß. Oftmals befand sich im Vereinszimmer ein Sofa, während in der Gaststube nur Tische und Stühle vorhanden waren. Das Club- und Vereinszimmer war räumlicher Ausdruck der neuen dörflichen Gruppierungen, der Vereine und Verbände. Da diese auch Feste veranstalteten, brauchte es auf dem Dorf größere Festräumlichkeiten, als dies bisher die Diele eines Bauernhauses bieten konnte. Die Gastwirte bauten in vielen Fällen einen Tanzsaal. Obwohl die Dorfbewohner auch schon vor dem 19. Jahrhundert viel getanzt haben, war der Tanzsaal eine Neuerung der Jahrhundertwende. So heißt es in den Lebenserinnerungen eines norddeutschen Bauern, der hier aus unserem Gebiet stammt: “Beim Tanzen hieß es sprichwörtlich: Am Pferdestall herauf, am Kuhstall herunter, beim Wassersteine ist die Schenke.“ Die Gastwirtschaft Menke in Altenfelde wurde von Hermann Menke, dem Großvater der heute noch in Altenfelde auf dem Hof Roselius lebenden Anita Roselius geb. Menke, eröffnet. Der Schankbetrieb wurde neben der bereits existierenden Landwirtschaft betrieben. In der Chronik des Schützenvereins Haendorf ist nachzulesen, dass in den Gastwirtschaften des Ortes Haendorf die Schützenversammlungen in den vorhandenen Gaststätten stattfanden. Erwähnt sind dort neben der Gaststätte Marquard in Haendorf, die Gaststätte Meyer ( früher Goldmann und davor Buchholz) und auch die Gastwirtschaft Menke als Versammlungslokal. Im Jahr 1934 erfolgte die Schließung des Schankbetriebes, weil kein Nachfolger vorhanden war. Der Sohn des Gründers fühlte sich als Gastwirt nicht geeignet und die Enkeltochter, der die Nachfolge kurz vor Ihrem 10. Geburtstag angetragen wurde, war einfach zu jung um solch einen Betrieb zu übernehmen. Somit blieb dem Gründer nur noch die Abmeldung der Konzession. Aber auch nach der Schließung der Gastwirtschaft – so wird berichtet &#8211; fanden in Menkes Gasthaus noch Veranstaltungen statt. Die „Dörfler“ feierten Ihre doch so beliebten „Holschenbälle“ weiterhin – auch nach dem 2. Weltkrieg –auf der Diele des ehemaligen Gasthauses Menke.</p>
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		<title>Die Asendorfer Schulchronik</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 10:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fredi Rajes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chronik der Schule zu Asendorf
1878 &#8211; 1905
Parochie Asendorf
Inspektion Vilsen
Angeschafft im Jahre 1878. Eigentum der Schule
Angefangen von Heinr. Burhop, Lehrer
Den Originalwortlaut der Schulchronik finden unter der Rubrik &#8220;Nachrichten&#8221; auf unserer Homepage           www.asendorf.info
249 interessante Seiten warten auf Sie!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Chronik der Schule zu Asendorf</p>
<p>1878 &#8211; 1905</p>
<p>Parochie Asendorf</p>
<p>Inspektion Vilsen</p>
<p>Angeschafft im Jahre 1878. Eigentum der Schule</p>
<p>Angefangen von Heinr. Burhop, Lehrer</p>
<p>Den Originalwortlaut der Schulchronik finden unter der Rubrik &#8220;Nachrichten&#8221; auf unserer Homepage           <a href="http://www.asendorf.info/">www.asendorf.info</a></p>
<p>249 interessante Seiten warten auf Sie!</p>
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